01.06.2010
Junge Union Oberbayern für Edmund Stoiber als Nachfolger von Horst Köhler
Der überraschende Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsident werde von der Jungen Union Oberbayern bedauert. Der größte Bezirksverband der JU Deutschlands spreche sich dafür aus, dass der Kandidat der Regierungsparteien von der CSU kommt.
In der JU Oberbayern gebe es eine breite Unterstützung für Edmund Stoiber als Nachfolger. Für JU-Bezirksvorsitzenden Christian Hümmer sei er "ein exzellenter Kandidat. Seine Kompetenz und politische Leidenschaft können dem Amt eine neue Bedeutung geben. Ich wünsche mir eine zügige und klare Entscheidung." Mit seinen klaren Wertvorstellungen könne er Deutschland in der Krise Orientierung geben.
Die CSU hat als eine der prägenden Parteien in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie den Bundespräsidenten gestellt. Es sei an der Zeit, dass das zehnte Staatsoberhaupt aus den Reihen der CSU kommt. Das Vorschlagsrecht innerhalb der Koalitionsparteien sollte somit der CSU zustehen.
"Horst Köhler hat sich als Bundespräsident um Deutschland verdient gemacht. Mit seiner bescheidenen und natürlichen Art war und ist er im Volk beliebt. Wir verlieren mit ihm ein kompetentes und engagiertes Staatsoberhaupt. Auch wenn sein Rücktritt überflüssig erscheint, verdient der Mensch Horst Köhler Respekt für seine Entscheidung", sagt Christian Hümmer. Als einziger Nicht-Berufspolitiker an der Spitze des Staates sei er ein Anwalt der Bürger gewesen. Seine Aufrufe und Mahnungen, wie "Vorfahrt für Arbeit", blieben weiterhin gültig. Für die JU gebühre Horst Köhler ein Ehrenplatz neben seinen verdienten Vorgängern.
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